Das Reiß-Haus soll renoviert werden
Gedenken soll gefördert werden - jeder kann helfen!

Unser Auftrag
Die Geschichte von Mörfelden-Walldorf ist durch das friedliche Zusammenleben und die permanente Integration neuer Mitbürger verschiedenster Herkunft, politischer Ausrichtung und Religion geprägt. Die Zeit des Nationalsozialismus hat aber leider auch ein dunkles Kapitel in die Stadtgeschichte geschrieben.
Das Geschwister-Reiß-Waldenser-Haus verbindet die dunklen und hellen Zeiten von Walldorf auf eine besondere Weise. Zunächst bot es der zweiten Generation von Waldensern eine sichere Heimat, die hier frei von Verfolgung ihren Glauben ausüben konnten. Es ist in seinem Originalzustand als Waldenserhaus der zweiten Generation auch überregional von großer architekturhistorischer Bedeutung. Das Haus war aber auch die Heimat der Geschwister Reiß, die von dort, weil sie Juden waren, nach Theresienstadt in den Tod deportiert wurden.
Die Stadt hat durch die Benennung einer Straße und engagierte Bürger haben mit Stolpersteinen* dafür erste kleine Schritte unternommen, dass die Geschwister Reiß nicht vergessen werden; das unter Denkmalschutz stehende Wohnhaus selbst ist nun aber akut vom Einsturz bedroht.
Der Förderverein Waldenserhaus der Geschwister Reiß e.V. unterstützt und begleitet die in privater Trägerschaft vorgesehene Restaurierung des Hauses und dessen spätere, seiner besonderen Geschichte angemessene Nutzung, ideell und fachlich..
Daneben fördert der Verein die Erinnerung an das jüdische Leben in Mörfelden-Walldorf.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke auf den Gebieten des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege sowie der Hilfe für politisch, rassistisch oder religiös Verfolgte und der Hilfe für Flüchtlinge im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
Kontakt
Förderverein Waldenserhaus der Geschwister Reiß e.V.
Schwarzwaldstrasse 1
64546 Mörfelden-Walldorf
reiss.haus@magenta.de
